Das „richtige“ Klavier!

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Schellack Handpolitur

schellack 013Beim Schellackpolieren wird mittels eines Ballens mit jedem „Überwischen" eine hauchdünne Lackschicht erzeugt. Nach anfänglichem Porenfüllen, wofür dem Schellack etwas Bimsstein zugesetzt wurde, wird das Holz nur gerade so lange poliert, bis es eben zu glänzen beginnt. Es erscheint dann so, als ob das Holz selbst anfängt zu glänzen. Diese Technik verleiht der Oberfläche die edelste aller Erscheinungsformen, da der Lack selbst dabei in den Hintergrund tritt. Sämtliche Formen, die dem Holz angedacht sind, bleiben dabei erhalten. Die Haltbarkeit einer solchen Politur ist nicht unerheblich, denn das Bimsteinpulver verhilft der Holzfläche zu großer Härte.

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Jendrik

Jendrik

Als kleiner Junge schon hat mich Klaviermusik fasziniert. Wir hatten zu Hause ein typisches Klavier der 70ger Jahre, auf dem ich mit 6 Jahren den ersten Klavierunterricht genießen durfte. Schon damals war der Wunsch, mein eigenes Klavier zu haben, riesig, jedoch aus finanziellen Gründen nicht möglich. Es sollte auch mehr klingen wie „Chopinmusik“, so war zumindest meine damalige Klangbeschreibung. Mit 12 Jahren durfte ich dann endlich in der Garage meiner Eltern ein Klavier restaurieren. Zwei Jahre habe ich damals gewerkelt, um ein Klavier aus einem Hochwasserschaden wieder zum Leben zu erwecken. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich so viel Zeit wie möglich in der Klavierwerkstatt eines befreundeten Klavierbauers verbracht. Nach dem Abitur und Zivildienst wollte ich mein Hobby unbedingt zum Beruf machen. So hatten wir 2003 unsere Firma Rothedesign gegründet. Parallel dazu habe ich an dem Central Saint Martin College of Art and Design in London studiert und 2007 erfolgreich meinen MA Abschluss absolviert.

Jared

Jared

Mit 14 bin ich in die Fußstapfen meines großen Bruders getreten und mit seiner Hilfe habe ich mein eigenes Klavier restauriert – natürlich ein Carl Mand. Von da an kam ich aus der Welt der Klaviermusik und des Klavierbaus nicht mehr heraus. Selbst mein naturwissenschaftliches Studium zum M.sc. im Bereich Mechanik an der TU Darmstadt konnte meine Faszination für Pianos nur steigern. Über das Begreifen der physikalischen Zusammenhänge bekam ich obendrein einen ganz neuen Blickwinkel auf den Klavierbau.